Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der ANALOG:WERK GmbH (nachfolgend „Veranstalter“) und den Teilnehmenden bzw. Auftraggeber:innen (nachfolgend „Kund:innen“) über die Teilnahme an Online- und Präsenz-Workshops sowie vergleichbaren Bildungs- und Präventionsformaten.

2. Anmeldung und Vertragsschluss
Die Anmeldung erfolgt online über die Website des Veranstalters oder schriftlich per E-Mail.
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Anmeldebestätigung des Veranstalters zustande.
Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.

3. Leistungen
Der Veranstalter bietet Bildungs-, Präventions- und Aufklärungsangebote an, insbesondere zu den Themen Medienkompetenz, psychische Gesundheit, Resilienz, soziale Teilhabe und demokratische Werte.
Online-Workshops:
Durchführung einer interaktiven Veranstaltung mit einer Dauer von ca. 90–120 Minuten inkl. digitaler Begleitmaterialien.
Präsenz-Workshops:
Durchführung einer Veranstaltung mit einer Dauer von ca. 2–4 Stunden inkl. gedruckter Arbeitsmaterialien und Workshop-Paket.
Änderungen im Ablauf oder bei einzelnen Inhalten bleiben vorbehalten, sofern sie den Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändern.
Die Workshops dienen der Verwirklichung der satzungsgemäßen gemeinnützigen Zwecke der ANALOG:WERK GmbH.

4. Teilnahmegebühren, Zweckbindung und Zahlung
Die Teilnahmegebühren ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung oder dem individuellen Angebot.

Die Teilnahmegebühr ist im Voraus fällig und spätestens 7 Tage nach Erhalt der Anmeldebestätigung ohne Abzug zu bezahlen.
Die verbindliche Teilnahme wird erst nach vollständigem Zahlungseingang bestätigt:
bei Online-Workshops durch Zusendung des Zugangslinks und der Termin-Einladung,
bei Präsenz-Workshops durch schriftliche Terminbestätigung.
Erfolgt kein rechtzeitiger Zahlungseingang, behält sich der Veranstalter vor, den Platz anderweitig zu vergeben.

5. Rücktritt und Stornierung
Privatkunden:
Bis 14 Tage vor dem Termin: kostenlose Stornierung.
13–7 Tage vor dem Termin: 50 % der Teilnahmegebühr.
Ab 6 Tagen vor dem Termin oder Nichterscheinen: 100 % der Teilnahmegebühr.
Institutionen:
Bis 30 Tage vor dem Termin: kostenlose Stornierung.
Ab 29 Tagen vor dem Termin: 50 % der vereinbarten Pauschale.
Ab 14 Tagen vor dem Termin: 100 %.

6. Absage oder Änderung durch den Veranstalter
Der Veranstalter behält sich vor, Veranstaltungen aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit der Referent:innen, höhere Gewalt oder zu geringe Teilnehmendenzahl) abzusagen oder zu verschieben.
Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall vollständig erstattet.
Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

7. Widerrufsrecht
Verbraucher:innen haben grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Für Verträge über Workshops mit festem Termin (Online oder Präsenz) besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein Widerrufsrecht, da es sich um Dienstleistungen im Bereich der Freizeitgestaltung mit festgelegtem Termin handelt.
Bei digitalen Inhalten (z. B. digitale Workbooks), die unmittelbar nach Vertragsschluss bereitgestellt werden, erlischt das Widerrufsrecht, sofern die Kund:innen ausdrücklich zugestimmt haben, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.

8. Haftung
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.
Der Veranstalter haftet nur für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

9. Urheberrecht
Sämtliche im Rahmen der Workshops zur Verfügung gestellten Inhalte und Materialien (digital oder gedruckt) sind urheberrechtlich geschützt.
Die Vervielfältigung, Weitergabe oder öffentliche Zugänglichmachung ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters ist nicht gestattet.

10. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Durchführung der Veranstaltungen und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben verarbeitet.
Weitere Informationen enthält die separate Datenschutzerklärung des Veranstalters.

11. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Veranstalters.