Über Uns
Wir schaffen Räume, in denen junge Menschen digitale Balance finden und echte Verbindung erleben.

Mehr Freiraum im digitalen Alltag.
Wir schaffen analoge Erfahrungsräume,
in denen Kinder und Jugendliche wieder Ruhe, Fokus und echte Verbindung erleben.
Nicht durch Verbote oder Belehrung,
sondern durch Erfahrung, Reflexion und gemeinsames Erleben –
wirksam und nachhaltig.
Wem wir helfen
Wir unterstützen Schulen, Eltern und Einrichtungen dabei, digitale Reizüberflutung zu verstehen und gesunde Mediengewohnheiten aufzubauen.
Unser Ansatz
Wir verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse
mit analogen Erfahrungsformaten.
So entsteht Prävention, die nicht erklärt,
sondern fühlbar wird –
und genau deshalb im Alltag wirkt.


Ein Alltag, in dem junge Menschen wieder zu sich finden
Wir wünschen uns eine Zukunft, in der Kinder und Jugendliche digitale Medien bewusst nutzen – ohne sich darin zu verlieren. Eine Welt, in der Ruhe, Kreativität und echte Begegnungen genauso selbstverständlich sind wie Technik. Dafür gestalten wir Lernorte, die stärken, entschleunigen und Orientierung geben.
Selbstwirksamkeit stärken
Wir geben jungen Menschen Impulse, die ihnen helfen, ihr Verhalten zu verstehen und aktiv zu gestalten. So entsteht Vertrauen in die eigene Fähigkeit, digitale Balance zu leben.
Nachhaltige Veränderung ermöglichen
Unsere Workshops wirken über den Moment hinaus: Sie schaffen neue Routinen, fördern Achtsamkeit und unterstützen Entscheidungen, die langfristig guttun.
Wir glauben, dass Veränderung im Erleben entsteht – nicht im Scrollen.


Sabine Lange
„Als Projektleiterin und Prozessberaterin ist es meine Aufgabe, Systeme zu verstehen – und Lücken sichtbar zu machen. Unsere digitale Welt bietet viele Chancen, doch sie fordert junge Menschen enorm heraus. Ich bin Digitalisierungs-Expertin. Aber keines meiner Projekte wäre erfolgreich ohne soziale Kompetenz, Empathie, Feingefühl und den Mut, neue Wege zu gehen. ANALOG:WERK ist für mich mehr als ein Projekt – es ist meine Antwort auf eine Zeit, in der viele junge Menschen Orientierung, Selbstvertrauen und echte Verbindung vermissen. Ich glaube daran, dass Bildung mehr sein kann: ein Raum für Begegnung, Reflexion und soziale Kompetenz. Ich möchte Räume schaffen, in denen junge Menschen wieder Positives empfinden – und analog in Kontakt kommen, mit sich selbst und mit anderen.“


Julia Hahn
„Digitale Überforderung ist längst Teil meiner therapeutischen Arbeit geworden. Seit über zwölf Jahren begleite ich Menschen in meiner Praxis. Und kaum ein Thema begegnet mir so häufig und so eindrücklich wie die Auswirkungen digitaler Überforderung – bei Jugendlichen genauso wie bei jungen Erwachsenen und sogar bei Menschen in der Lebensmitte. Ob 18 oder 35 Jahre alt – viele meiner Patient:innen berichten von Konzentrationsproblemen, innerer Leere, Isolation, Angstzuständen und depressiven Symptomen. Immer häufiger ist Mediensucht der unsichtbare Hintergrund. Die digitale Dauerpräsenz formt nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Denken, Fühlen und unsere Beziehungen. Besonders nah geht mir die Not vieler Eltern: Sie erkennen die Abhängigkeit ihrer Kinder oft zu spät – und wissen dann nicht, wie man damit umgeht. Mediensucht bleibt unsichtbar, solange wir keine Sprache und keine Räume dafür schaffen.“


Natascha Steiner
„In meinem Leben habe ich viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt – beruflich wie privat. Besonders geprägt hat mich die Zeit, in der ich zahlreiche junge Menschen begleiten und ausbilden durfte. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern vor allem Mut zu machen und an Potenziale zu glauben. Genau das möchte ich auch bei Analog-Werk einbringen. Dieses Projekt ist für mich ein Herzensanliegen, weil ich jungen Menschen zeigen möchte, dass es immer Wege gibt – selbst dann, wenn man sie gerade nicht erkennen kann. Als Projektkoordinatorin und Mentorin unterstütze ich unser Team, Ideen umzusetzen und Räume zu schaffen, in denen Jugendliche wachsen können. Vor allem aber möchte ich ihnen Hoffnung schenken und sie dabei begleiten, Vertrauen in ihre eigenen Stärken zu finden.“


Tony Steiner
„Ich bin Entwickler und Designer für Beleuchtungssysteme, Meister für Veranstaltungstechnik und im ANALOG:WERK als Technischer Leiter für Ton, Licht und Effekte verantwortlich. In den letzten Jahren durfte ich zahlreiche Events begleiten und ausstatten – unter anderem das Lollapalooza, Airbeat, Wetten, dass..?, Produktionen des NDR, Wacken, im CCH u.v.m. Mich reizt es, technische Herausforderungen zu lösen und dabei besondere Momente zu schaffen. Als Führungskraft in großen Projekten habe ich jedoch auch erlebt, wie schwierig es geworden ist, mit jungen Menschen in Kontakt zu treten. Es geht weniger um Respekt, sondern darum, dass die Verbindung und das Vertrauen in Erfahrung und Seniorität schwächer geworden sind. Genau deshalb will ich Räume schaffen, in denen Jugendliche wieder zu sich selbst finden und Vertrauen in ihre eigenen Talente entwickeln können. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Begeisterung ist: Früher habe ich stundenlang gezockt, aber genauso gern Fußball gespielt oder an Elektronik gebastelt. Diese Vielseitigkeit und Neugier möchte ich weitergeben – und junge Menschen dafür begeistern, ihre eigenen Talente zu entdecken.“


Gorden Lange
„Ich bin Familienvater, Schweißer und Fotograf – und im ANALOG:WERK für die Entwicklung und den Bau unserer Kulissen verantwortlich. Schon früh habe ich von meinem Vater gelernt, wie erfüllend es ist, Dinge mit den eigenen Händen zu schaffen. Seitdem begleitet mich das Handwerk mein ganzes Leben, und ich habe immer wieder erfahren, wie viel Freude darin steckt, etwas Greifbares entstehen zu lassen. Familienwerte sind für mich ein zentraler Antrieb. Ich kümmere mich um meine Mutter und meinen Onkel und weiß, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen. Genau das möchte ich auch der nächsten Generation vermitteln. Viele junge Menschen leben heute sehr isoliert und haben wenig Bezug zu solchen Werten. Deshalb will ich Räume schaffen, in denen man einander begegnet, voneinander lernt und Gemeinschaft erlebt. Im Verein übernehme ich eine tragende Rolle – nicht nur als Kulissenbauer, sondern auch als jemand, der Verlässlichkeit und Zusammenhalt ins Team bringt. Mir ist wichtig, dass wir etwas aufbauen, das Bestand hat. Ich glaube fest daran, dass echte Begegnungen, gemeinsames Arbeiten und gelebte Werte die Grundlage sind, damit eine starke Gemeinschaft entstehen kann.“
Wir entwickeln, was Technologie nicht ersetzen kann.
ANALOG:WERK entwickelt körper- und erlebnisbasierte Lern- und Präventionsformate, die Achtsamkeit, soziale Stärke und digitale Balance fördern.

Wissen, Perspektiven und Geschichten aus dem Analog:Werk
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet #Analog:Pfad von anderen Medienprojekten?
#AnalogPfad (unser Schulprogramm: Ausstellung + Workshop) ist kein Frontalunterricht und kein Medienworkshop im Klassenzimmer. Wir schaffen einen immersiven Erlebnisraum, in dem Jugendliche Medienwirkung mit allen Sinnen erfahren. Unser Konzept verbindet Medienkompetenz mit Körpererfahrung, Therapie-Elementen, künstlerischer Gestaltung und dialogorientierter Reflexion. Wir setzen nicht auf App-Verzicht, sondern auf echte Selbstwirksamkeit.
Wie würde ein typischer Besuchstag für Schulklassen aus sehen?
Eine Klasse durchläuft unsere Ausstellung in mehreren Stationen: Selbstbild, Zeitverhalten, Reizverarbeitung, digitaler Stress, gesellschaftlicher Druck. Parallel gibt es Workshops mit Reflexionsübungen, Achtsamkeit und Teamarbeit. Der Besuch dauert etwa 4–5 Stunden und wird im Vorfeld vorbereitet und im Nachhinein durch Materialien vertieft.
Wie messt ihr den Erfolg eures Programms?
Wir arbeiten mit Vorher-Nachher-Erhebungen – darunter Selbsteinschätzungen, digitale Tagebücher, qualitative Feedbacks sowie Interviews mit Lehrkräften. Zusätzlich werten wir anonymisiert Veränderungen im Medienverhalten aus.
Welche Wirkung erwartet ihr im ersten Jahr?
Bei Vollbetrieb erreichen wir ca. 6.500 Jugendliche pro Jahr. Wenn nur 30% davon langfristig 1,5 Stunden weniger pro Tag online verbringen, gewinnen wir gemeinsam über 1.0 Mio offline Stunden pro Jahr zurück. Das entspricht 125 analogen Lebensjahren, die in echte Erfahrungen umgewandelt werden.
Ist das Modell auf andere Orte übertragbar?
Ja. Sowohl Raumkonzept als auch didaktische Struktur sind modular aufgebaut. Mittelfristig soll Analog:Pfad als skalierbares Bildungsformat auch in andere Regionen transferiert werden. In unseren anderen Bildungsformaten arbeiten wir bereits mit Pop-up- und mobile Versionen.
Was ist eure langfristige Vision?
Eine resiliente Jugend, die lernt, mit Medien bewusst umzugehen, echte Beziehungen zu gestalten und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. ANALOG:WERK soll ein Impulsgeber für Bildungstransformation werden – lokal gestartet, bundesweit wirksam.
Was ist Resilienz?
Resilienz bedeutet psychische Widerstandskraft – also die Fähigkeit, mit Herausforderungen, Stress oder Krisen so umzugehen, dass man sich nicht dauerhaft davon entmutigen oder aus der Bahn werfen lässt.
Oder einfacher gesagt: Resilienz ist das seelische Immunsystem. Sie hilft uns, nach schwierigen Erfahrungen wieder aufzustehen, klar zu denken und handlungsfähig zu bleiben.
Was ist Dopaminscrolling?
Dopamin-Scrolling beschreibt ein Verhalten, bei dem Menschen – meist auf dem Smartphone – gedankenlos und immer weiter durch Inhalte scrollen.
Jedes spannende Video, jeder Like oder neue Reiz aktiviert kurzzeitig das Belohnungssystem im Gehirn – vor allem den Botenstoff Dopamin.
Dopamin = Motivation & Belohnung
Es sorgt dafür, dass du immer weitermachen willst – in der Hoffnung, der nächste Clip ist „noch besser“.
Wann ist die Eröffnung der Ausstellung geplant?
Alle Konzepte und Interventionen sind fertiggestellt. Aktuell sind wir auf der Suche nach Investoren, um das Pilotprojekt in einer großen Stadt umzusetzen
Welche Formate bietet Ihr außerdem an?
Wir konzentrieren uns aktuell auf die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Unternehmen oder berufbildenden Maßnahmen. Parallel bieten wir zusätzlich Aufklärungs-Workshops und Präventionsformate für Eltern und Erziehungsberechtigte an.



