Sabine Lange

Sabine Lange

Gründerin | Geschäftsführerin | Programmleiterin

„Als Projektleiterin und Prozessberaterin ist es meine Aufgabe, Systeme zu verstehen – und Lücken sichtbar zu machen. Unsere digitale Welt bietet viele Chancen, doch sie fordert junge Menschen enorm heraus. Ich bin Digitalisierungs-Expertin. Aber keines meiner Projekte wäre erfolgreich ohne soziale Kompetenz, Empathie, Feingefühl und den Mut, neue Wege zu gehen. ANALOG:WERK ist für mich mehr als ein Projekt – es ist meine Antwort auf eine Zeit, in der viele junge Menschen Orientierung, Selbstvertrauen und echte Verbindung vermissen. Ich glaube daran, dass Bildung mehr sein kann: ein Raum für Begegnung, Reflexion und soziale Kompetenz. Ich möchte Räume schaffen, in denen junge Menschen wieder Positives empfinden – und analog in Kontakt kommen, mit sich selbst und mit anderen.“

Weitere Teammitglieder

Natascha Steiner
Natascha Steiner
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Natascha Steiner
Projekt-Koordinatorin und Mentorin

„In meinem Leben habe ich viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt – beruflich wie privat. Besonders geprägt hat mich die Zeit, in der ich zahlreiche junge Menschen begleiten und ausbilden durfte. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern vor allem Mut zu machen und an Potenziale zu glauben. Genau das möchte ich auch bei Analog-Werk einbringen. Dieses Projekt ist für mich ein Herzensanliegen, weil ich jungen Menschen zeigen möchte, dass es immer Wege gibt – selbst dann, wenn man sie gerade nicht erkennen kann. Als Projektkoordinatorin und Mentorin unterstütze ich unser Team, Ideen umzusetzen und Räume zu schaffen, in denen Jugendliche wachsen können. Vor allem aber möchte ich ihnen Hoffnung schenken und sie dabei begleiten, Vertrauen in ihre eigenen Stärken zu finden.“

Tony Steiner
Tony Steiner
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Tony Steiner
Technischer Leiter | Experte für Eventtechnik

„Ich bin Entwickler und Designer für Beleuchtungssysteme, Meister für Veranstaltungstechnik und im ANALOG:WERK als Technischer Leiter für Ton, Licht und Effekte verantwortlich. In den letzten Jahren durfte ich zahlreiche Events begleiten und ausstatten – unter anderem das Lollapalooza, Airbeat, Wetten, dass..?, Produktionen des NDR, Wacken, im CCH u.v.m. Mich reizt es, technische Herausforderungen zu lösen und dabei besondere Momente zu schaffen. Als Führungskraft in großen Projekten habe ich jedoch auch erlebt, wie schwierig es geworden ist, mit jungen Menschen in Kontakt zu treten. Es geht weniger um Respekt, sondern darum, dass die Verbindung und das Vertrauen in Erfahrung und Seniorität schwächer geworden sind. Genau deshalb will ich Räume schaffen, in denen Jugendliche wieder zu sich selbst finden und Vertrauen in ihre eigenen Talente entwickeln können. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Begeisterung ist: Früher habe ich stundenlang gezockt, aber genauso gern Fußball gespielt oder an Elektronik gebastelt. Diese Vielseitigkeit und Neugier möchte ich weitergeben – und junge Menschen dafür begeistern, ihre eigenen Talente zu entdecken.“

Julia Hahn
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Julia Hahn
Therapeutin | Präventions-Beraterin

„Digitale Überforderung ist längst Teil meiner therapeutischen Arbeit geworden. Seit über zwölf Jahren begleite ich Menschen in meiner Praxis. Und kaum ein Thema begegnet mir so häufig und so eindrücklich wie die Auswirkungen digitaler Überforderung – bei Jugendlichen genauso wie bei jungen Erwachsenen und sogar bei Menschen in der Lebensmitte. Ob 18 oder 35 Jahre alt – viele meiner Patient:innen berichten von Konzentrationsproblemen, innerer Leere, Isolation, Angstzuständen und depressiven Symptomen. Immer häufiger ist Mediensucht der unsichtbare Hintergrund. Die digitale Dauerpräsenz formt nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Denken, Fühlen und unsere Beziehungen. Besonders nah geht mir die Not vieler Eltern: Sie erkennen die Abhängigkeit ihrer Kinder oft zu spät – und wissen dann nicht, wie man damit umgeht. Mediensucht bleibt unsichtbar, solange wir keine Sprache und keine Räume dafür schaffen.“